St. Nikolaus, Pfarrkirche in Parsdorf

Erbaut 1866 bis 1868, Baustil: Neugotik

Patrozinium am 29. Juni

 


Frühe kirchliche Verhältnisse im Neufarner Bereich

Die Anfänge des Christentums in unserem Gebiet liegen im Dunkel der Geschichte.

Erst die Lebensbeschreibung des um 715 getöteten Bischofs Emmeram, die Arbeo von Freising um 772 verfasst hat, gibt Hinweise auf das frühe Christentum in unserem Raum. Arbeo erwähnt einen Schild, der im Herzogshof Helfendorf an der Wand befestigt war und auf dem Heiligenreliquien angebracht waren, vor dem Emmeram betete.

Im Herzogshof Aschheim, in den Emmeram nach der Marterung gebracht wurde, stand eine dem Hl. Petrus geweihte Kirche, die damals schon aus Stein gebaut war, was zu dieser Zeit eine Besonderheit war.   

Diese wenigen Hinweise auf das Christentum in unserem Raum vor dem Einsetzen der Freisinger Traditionen mit ihren Kirchennutzungen müssen in den Rahmen der allgemeinen Entwicklung im bayerischen Herzogtum gestellt werden. Als der Merowingerkönig und Begründer des fränkischen Großreichs Chlodwig den welthistorischen Entschluss fasste, zum Christentum überzutreten, hatte dies auch für die weitere Entwicklung in Bayern grundlegende Konsequenzen.

So war auch Herzog Garibald, der vom König im neu eroberten Grenzgebiet eingesetzt wurde - und der erste mit Namen bekannte Herzog in Bayern ist - zweifellos Christ. Seinen Herrschaftsanspruch durchzusetzen bedeutete für Herzog Garibald, dass die führenden Sippen im Voralpenland seinen Glauben annahmen, also Christen werden mussten.

In dieser Zeit, in der sich herrschaftliche und religiöse Bereiche so wenig trennen ließen, konnte man schon von politischer Religiosität sprechen. Es war die Religion des obersten Herren und der Führungsschicht, und  keine Privatangelegenheit mehr. Gleiche Religion stellte ein Band der Treue dar, auf deren Grundlage die Herrschaftsausübung legitimiert wurde.

Seit dem Herrschaftsantritt der Agilolfinger kann Bayern als nominell christlich gelten, da mit den Herren über die Hausherrschaften auch die Abhängigen zum neuen Glauben übertreten mussten.

Vom Herzog ausgehend ist also der christliche Glaube in seiner katholischen Form immer mehr in Bayern verbreitet worden. Trotzdem hielten sich die heidnischen Vorstellungen und Gebräuche in Bayern noch lange, da es zu dieser Zeit keine kirchliche Organisation gab.

Arbeo von Freising erwähnt auch, dass sich gerade an den Herzogshöfen die Kultstätten befanden,  und so dürfen wir auch bei den frühen Herzogshöfen die ersten Kirchen annehmen. Im Jahr 804 trafen sich der Bischof von Freising und der Abt von Tegernsee. Dabei ging es u.a. auch um eine Reihe von Taufkirchen, die ca. 750 – 850 von Laien errichtet wurden, und in ihrer Wertigkeit vor den Eigenkirchen des Adels standen. Eine dieser Kirchen liegt im alten Landgericht Schwaben: die Eigenkirche von Purfing.


810:
Ein Niuuiuara steht unter der Grundherrschaft des Diakon Heimperht, ein Laienzeuge des Klosters Rott / Inn. Er und der Kleriker Rihhart tradieren in Niuuiuara  eine Eigenkirche mit Besitztümern und Ausstattung. Der Ort kann wegen der Verbindungen zur Rotter Gruppe im Raum westlich des Ebersberger Forstes im Landgericht Schwaben angenommen werden.

1073: Die Kirche von Neufarn soll mit dem Zehent und Zubehör von Kaiser Heinrich IV. an das Kloster Rott / Inn verkauft werden. Dieser Vorgang ist aber urkundlich nicht bestätigt.

1083: Bei der Gründung des Klosters Rott / Inn wurde urkundlich neben anderen Orten unserer Umgebung auch die Kirche Neufarn mit Zehent und Zubehör als Besitz dieses Klosters nun genannt.

1151: Papst Eugen III. bestätigt, dass die Kirche zu Neufarn zum Besitz von Kloster Rott / Inn gehört.

1179: Pfalzgraf Otto von Wittelsbach schenkte dem Kloster Rott / Inn ein Gut in Neufarn. Unter den Gütern, die später Arnulf der Böse dem Kloster Rott / Inn wieder wegnahm, war auch der um 1060 genannte Engelbrecht`sche Besitz in Neufarn dabei, der früher schon zum Kloster Tegernsee gehörte.

1315: Durch Bischof Konrad III. dem Sendlinger wurde die älteste erhaltene Diözesanbeschreibung erstellt, und in diesen Conradischen Matrikeln wird die Pfarrei Nansheim (Landsham) mit einer Filialkirche Neufarn erwähnt.

1416: „Neufarn“ - erstmals so geschrieben - im Amt Purfing genannt. Die Mutterpfarrei wechselt zu diesen Zeiten zwischen Nansheim und Schwaben.

1465: Mathes Türndl zu Mellans übergab seinen dortigen Hof, auf dem Hans Kendlmaier saß, zum Altar des Hl. Alexius zu St. Peter in Neufarn, ergänzt mit „under dem Perg“. 

1524: Im Sunderndorfer Pfarrmatrikel des Bistums Freising wird die Filialkirche Neufarn dem Kirchenpatron St. Peter zugeschrieben.

1560: Zur Feststellung der Verhältnisse, die sich im Zuge der Reformationseinflüsse ergaben, fand auch eine Visitation der Kirche in Neufarn statt. Dabei stellte sich heraus,  dass die Neufarner Filialkirche sehr arm war.
In einer Chronik heißt es: "... bis auf die kruegl, sonst ist die kirch in allen ding übel... !"

um 1590: Die Pfarrer ließen sich dauernd in Schwaben nieder, und deshalb scheint in Nansheim ein Hilfsgeistlicher die Seelsorge für Neufarn und Parsdorf auszuüben, ein Vikarius, d.h. ein Stellvertreter des Pfarrers. Der erste nachweisbare Vikar für Nansheim war Emmeran Steinmüller.

1782: Papst Pius VI. kommt am 26. April in Begleitung vom bayerischen Kurfürsten Carl Theodor von Wien, reist über den Neufarner Berg, und hält dann in Parsdorf im Gasthaus zur Post eine kurze Rast, es werden die 40 Pferde für den päpstlichen Wagen gewechselt und zusätzlich noch die für den Kurfürsten, und dann ging es weiter nach München.  

1788: Schon damals herrschte Pfarrermangel, denn zu dieser Zeit mussten die Dorfgemeinschaften ihren Pfarrer selbst finanzieren. Neufarn, Parsdorf, Baldham, Weißenfeld, Purfing und Poing hatten aus finanziellen Gründen keinen eigenen Pfarrer.

1811: Der Hilfspriester Josef Thomas Joß betreute von Landsham aus die Kirchen Neufarn und Parsdorf. Er gründete auch die 1. Schule in Neufarn, die am 12. November 1812 vom Distriktsschulinspektor Brand bewilligt wurde.

1817: Pfarrer Schauer von Schwaben setzt sich im Dezember gegenüber Pfarrer Hausmann von Anzing für den Erhalt der Neufarner Schule ein, aber mit geringem Erfolg.

1831: Am 1. April wurde Landsham von einer Feuersbrunst heimgesucht, bei der das alte hölzerne Vikarhaus niederbrannte und viele für Neufarn bedeutende Aufzeichnungen vernichtet wurden. Pfarrer war damals Johann Daniel Raffl.

1848: Vom Pfarrer aus Schwaben erfolgten einige Anträge zu einem Neubau der Kirche in Neufarn wegen sehr schlechtem baulichen Zustand.

1859: Von der bayerischen Regierung wurde der schlechte Zustand der Neufarner Kirche bestätigt.

1860: Eine Handzeichnung zeigt die älteste erhaltene Dorfansicht von Neufarn aus südöstlicher Richtung, bei der unser Kirchturm mit einem Satteldach auf der Südseite der Kirche stand. Die Neufarner Kirche war zu dieser Zeit so demoliert, dass sie nicht mehr genutzt werden konnte.

1861: Eine Mitteilung folgte der Königlich Bayerischen Regierung, das Landgericht Ebersberg möge doch für einen Neubau die notwendigen technischen Elaborate – Arbeitsunterlagen – anfertigen lassen.  

1864: Ablehnung des Antrags auf Zuschuss am 23. Oktober für die Finanzierung  des Kirchenabbruchs durch das Hofsekretariat von König Ludwig I., wobei zu diesem Zeitpunkt bereits - nach dem nachfolgenden  König Max II., der am 10. März 1864 starb - schon der neue König Ludwig II. an der Regierung war.

1866: Am 16. Juni wurde der Grundstein für den Neubau der Neufarner Kirche gelegt und mit den Bauarbeiten begonnen. Das Gebäude wird im neugotischen Stil erbaut, der Turm ist 41 m hoch, spitz und wieder schlank.
In den Memoieren heißt es : "... erbaut unter König Ludwig II. von Bayern während des Pontifikates Pius IX., unter dem Regierungspräsidenten von Oberbayern, Herrn von u. zu Rhein, durch den königl. Kommissar von Buch, unter Pfarrer Hingerl aus Markt Schwaben, und Expositus Lechner mit der Kirchenverwaltung unter Menzinger, Schneider, Hartl, Müller und Renk.
Die Entwürfe stammten vom Kreisbaubeamten Kurt Klump von München, ausgeführt vom Maurermeister Starck aus Erding und Zimmermeister Mathias Meyer von München. Veranschlagt waren 20 000 Gulden, die von der Regierung von Ober-bayern und der Kirchengemeinde Neufarn aufgebracht wurden."

1868: Am 15. Januar ist dann der Kirchenneubau in Neufarn schon fertiggestellt, durch tatkräftige Unterstützung der Kirchengemeinde. Der Turm trägt eine Glocke mit 7 Zentnern. Am Sonntag, dem 6. Januar wurde bereits eine „Benediktion“ vorgenommen und der erste Gottesdienst gefeiert.
In diesem Jahr wurde auch ein Schreiben an das Ordinariat in München gerichtet mit der Bitte um einen Zuschuss aus der Conkurrenzkasse, worauf 10000 Gulden bewilligt wurden, nachdem 12591 Gulden von der Kirchengemeinde Neufarn vorgestreckt wurden und noch 3113 Gulden zur Zahlung offen waren. Nicht eingerechnet wurden die fast 5000 Gulden an Hand- und Spanndiensten der Gemeinde.

1869: Der linke Seitenaltar wurde von der Familie Menzinger gestiftet. Er zeigt Josef und Johannes mit einem Engel.

1870 oder 1876: Die neugotische Kapelle entstand vor dem Anwesen der Familie Feist. Es ist vermutlich eine Stiftung des Bauernsohnes Balthasar Straßer.

1876: Der rechte Seitenaltar in der Kirche wird von Familie Müller gestiftet. Er zeigt Maria mit Sebastian und Leonhard.

1878: Wir bekamen in unserer Pfarrei in Landsham den ersten norddeutschen Pfarrer, nämlich Johann Baptist Pütz.

1880: Es gab nach einer detaillierten Kirchenbeschreibung in Neufarn eine Schule mit einem Lehrer, 64 Werktagsschüler und 26 Feiertagsschüler.

1881: Neufarn wird nach der Auflösung der Pfarrei Landsham zur Expositur der Pfarrei Schwaben erhoben. Die Genehmigung erfolgte durch das Königlich Bayerische Staatministerium des Inneren am 30. November 1881. 

1884: Der Parsdorfer Kirchenpfleger Rauch erstellte eine Liste von Neufarnern, die sich in der Parsdorfer Kirche St. Nikolaus Eigentum schafften und Kirchenstühle kauften. Der Grund dafür ist nicht bekannt. Es könnte aber leicht sein, dass die Neufarner Kirche einige Zeit nicht nutzbar war, weil der Innenraum eingerüstet war, um die Bemalung der Innenwände oder die Einrichtung unserer Kirche ausführen zu können. Eine Bemalung unmittelbar nach der Fertigstellung 1868 war sicher nicht möglich, da im Januar der Innenputz noch nicht ausgetrocknet sein konnte.

1885: Expositus Betzl war in Neufarn und blieb bis 1887. Er schnitzte in dieser Zeit auch die Neufarner Krippe, die wir heute noch in der Weihachtszeit bewundern können.

1890: Einführung des Kindheit-Jesu-Vereins in der Expositurgemeinde Neufarn-Parsdorf.

1891: Am 24. Mai wurde die Kirche St. Peter und Paul in Neufarn von Herrn Erzbischof Antonius konsekriert,  und es ist aufgezeichnet, dass in den Hochaltar die Reliquien der Heiligen Märtyrer Bonifatius, Pacifius und Prudencius eingesetzt wurden. Pfarrer in Neufarn ist damals M. Fischer, Bürgermeister ist  J. Probst.

1896: Die Kirche St. Peter und Paul in Neufarn bekommt eine Orgel.

1911: Am nördlichen Ortsausgang nach Poing wird beim Obermaier-Anwesen von Franz Heinzeller ein Wegekreuz errichtet. 

1923: Vom Menzinger wurde ein Feldkreuz in Richtung Neufarner Berg bei der Herberger Grube errichtet.

1930: Wiedereinführung des Kindheit-Jesu-Vereins Neufarn, der aber bereits wieder 1936 / 37 aufgelöst wird. Am 18. Dezember wurden - um das Defizit in der Kirchenkasse zu beheben - die Mietgebühren für die Kirchenstühle angehoben und noch andere Hilfsquellen beschlossen. Die Parsdorfer Kirchgänger waren dagegen von der Stuhlmiete freigestellt.

1934: Die Orgel von 1896 war kaputt, und wurde durch eine gebrauchte von der Firma Glatzel aus Altmühldorf zum Preis von 4000 Reichsmark ersetzt.

1938: Neufarn bekommt eine neue Turmuhr. Dafür mussten 1380 Reichsmark an die Firma Mannhardt aus München bezahlt werden.

1939: In unserer Expositur wurde eine Bruderschaft zur Hilfe der armen Seelen errichtet, die an die Bruderschaft der Kollegiatskirche St. Kajetan München (=Theatinerkirche) angeschlossen war. Das Hauptfest der Bruderschaft soll jährlich am Portiuncula-Sonntag mit Gottesdienst und Andacht in der Expositurkirche in Neufarn begangen werden.

1940: Maria Kandler, Pfarrhaushälterin in Aßling, gebürtig in Neufarn, spendierte der Neufarner Kirche zur Renovierung 900 Reichsmark und der Kirche Parsdorf 100 Reichsmark. Dafür soll 30 Jahre lang am 30./31. Oktober ein Jahrtag mit Gedenken an die in der Kandler´schen Familiengrabstätte Ruhenden abgehalten werden. In der Expositur Neufarn sind folgende Paramentenvereine belegt: der Korbiniansverein 1937-1944, der Bonifatiusverein  1938-1944, der Ludwig-Missions-Verein 1937-1944, und der Kindheit-Jesu-Verein.

1943: In Neufarn gab es mit Parsdorf und Hergolding 740 Katholiken und 50 evangelisch getaufte Christen.

1948: Pfarrer Dötsch kommt am 27. Februar in die Expositur Neufarn.

1949: Im Sommer wurden der obere Teil des Turmes mit Schieferplatten ausgebessert, der Blitzableiter erneuert und die Zifferblätter neu gestrichen.

1954: Die Neufarner Bauern stifteten von ihrem Milchgelderlös 2 neue Glocken: Die „Maria“  wiegt 13 Zentner, der „Josef“  wiegt 14 Zentner.  

1955: Die Konfessionszählung in der Expositur Neufarn ergibt gesamt 835 katholische und 138 evangelische Christen.

1956: In Neufarn findet von 26. April bis 6. Mai eine Mission durch die Franziskaner statt.

1966: Die Orgel wird restauriert. Dafür wird ein Betrag von 20 000 DM aufzubringen.                             

1970: Die Dorfkirche von Weißenfeld kommt zur Expositur Neufarn, vorher gehörte sie zur Pfarrei Ottendichl.

1975: Die 2. Renovierung wurde in der Neufarner Kirche abgeschlossen, und am 11. Januar weihte Regionalbischof Heinrich Graf von Soden-Fraunhofen den neuen Volksaltar ein. 

1978: Die Gemeinde Parsdorf wird unter Bürgermeister Martin Berger zur Gemeinde Vaterstetten. Der Gasthof zur Post in Parsdorf wird vom Ordinariat München für die Kuratie Neufarn erworben und von 1980 bis 1982 umgebaut. Im Oktober 1982 weihte Graf von Soden-Fauenhofen mit Pfarrer Felix Grill das neu entstandene Pfarrheim ein.

1980: Die Neufarner Kirche wird außen renoviert, die Mauern werden trocken gelegt und neu gestrichen. Die Kosten betragen ca. 185 000 DM.

1981: Erweiterung des Friedhof nach Norden und Neubau des Leichenhauses, vorwiegend durch freiwillige Helfer des Ortes und verschiedener Firmen. Die Einweihung durch Pfarrer Felix Grill findet am 29. Juni 1982, dem Patrozinium von St. Peter und Paul, statt.

1982: Wahl des Kirchenvorstandes.

1987: Pfarrer Felix Grill tritt in den Ruhestand, die Pfarrei wird in der Übergangszeit bis Oktober von Pfarrer Lehrberger aus Anzing betreut. Dann kommt Pfarrer Anton Pilicic in unserer Kuratie. In diesem Jahr wird im  Clubraum unseres Pfarrheims in Parsdorf eine Bücherei eingerichtet.

1992: Verabschiedung von Pfarrer Anton Pilicic, Nachfolger wird Pater Bertold Flachberger von den Salzburger Benediktinern.

1995: Firmung in Neufarn durch Erzbischof Friedrich Kardinal Wetter.

1996: Pater Flachberger tritt ab, und Jugendpfarrer Josef Maier wird Pfarradministrator der Kuratie Neufarn.

1997: Dr. Dr. Janusz Surzykiewicz kommt als Kaplan in die Kuratie Neufarn, um Josef Maier zu entlasten.

1998: Josef Maier wird als Administrator verabschiedet und Dr. Dr. Janusz Surzykiewicz übernimmt ab September die Nachfolge. Auf Veranlassung der Kirchenverwaltung wurde durch den Sachverständigen Dr. Winkelhofer vom Ordinariat festgestellt, dass eine nochmalige Reparatur der Orgel unmöglich ist. Daraufhin wurde der Beschluss für eine Neuanschaffung gefasst.

1999: Renovierung der Lourdeskapelle in Neufarn durch Spenden und mit großer Initiative einiger Bürger.

2001: Ende des Jahres sind auf dem „Orgelkonto“ bereits 181.633,24 DM dank der Spendenfreudigkeit der Neufarner Bürger, durch den extra dafür von den Neufarner Frauen geschaffenen Weihnachtsmarkt am 25. November im Stanglgarten und eine Spende der Gemeinde Vaterstetten, sowie anderen Wohltätern. 

2002: Wird der Auftrag für eine neue Orgel an die Firma Staller aus Grafing vergeben. Am 15. Juni 2002 findet ein feierliches Orgelkonzert statt. Am 16. Juni erfolgt die Einweihungsfeier mit einem feierlichen Hochamt, zelebriert von Univ. Prof. Dr. Rainer Kaczynski, unter Mitwirkung unseres Kurats  Dr. Dr. Janusz Surzykiewicz und aller Ministranten sowie des langjährigen Mesners Hans Heudecker.

2008: 140. Jahrestag unserer heutigen Kirche St. Peter und Paul in Neufarn. Zu diesem Anlass wurden diese Aufzeichnungen und Berichte zur Information zusammengetragen. In zwei Jahren dürfen wir – wenn sich keine anderen Erkenntnisse finden – den 120. Jahrestag der ersten Nennung einer Kirche in unserem Neufarn feiern.

 

Quellenverzeichnis:
Archiv der Gemeinde Vaterstetten
Kuratie Neufarn: 550 Jahre St. Nikolaus in Parsdorf 2007
Heimatgeschichtliches zur Kuratie Neufarn, Helmut Zenz
Hundertjahr- Feier des Stangl´schen Gutes in Neufarn, Mai 1927
Der Landkreis Ebersberg: Raum und Geschichte, Hans Sponholz 1975
Historischer Atlas von Bayern, Gottfried Mayr 1989
Die Chronik Bayerns, Bodo Hassenberg 1987
München und seine Fürsten, Christoph Steber 1996
Bayerische Könige
Burgen in München, Michael Weithmann 2006
Festschrift zur Orgelweihe 2002

 

Unser Mesner:

Herr Johann Heudecker

Münchener Straße 17a, Neufarn
Telefon 089/9033496

 

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